Terrasse anlegen

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Eine Holzterrasse wird nicht so heiß oder kalt wie eine aus Stein. Sie ist komfortabel und sieht gut aus. Ein Nachteil ist, dass Holz schnell rutschig werden kann, wenn es mit Algen bewachsen und feucht ist. Mit einem umweltfreundlichen Algenvernichter lässt sich dieses Problem jedoch leicht beseitigen. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie in wenigen Schritten ganz einfach eine Holzterrasse anlegen können.

  1. Die richtige Stelle wählen

    Eine Terrasse ist oftmals eine Verlängerung Ihres Hauses. Wenn Sie sich Gedanken über die geeignete Stelle machen, bedenken Sie daher die Ausrichtung Ihres Hauses und die vorherrschende Windrichtung, die verschiedenen Sonnenstände und wann die Terrasse direkt beschienen wird. Entscheiden Sie, welche Größe die Terrasse haben soll, und nehmen Sie dafür ggf. einen Plan Ihres Gartens zur Hand.

  2. Vorbereitungen bei Verwendung von Brettern aus Verbundmaterial

    Heben Sie eine Schicht Erde aus und ebnen Sie den Untergrund. Wichtig ist, dass Sie hierbei besonders sorgfältig vorgehen. Der Abstand zwischen den Stützbalken und den Pflastersteinen, auf denen diese aufliegen werden, sollte höchsten 40 cm (Mittenentfernung) betragen. Klopfen Sie die Pflastersteine fest und prüfen Sie, ob sie waagerecht liegen.

  3. Sicherstellen, dass der Untergrund eben ist

    Die Stützbalken brauchen eine harte Oberfläche. Dafür können Sie Pflastersteine verlegen, einen Betonsockel errichten oder ein Kiesbett anlegen. Sorgen Sie stets dafür, dass der Untergrund stabil und eben ist.
    Wenn er aus Erde oder Sand ist, bedecken Sie die Steine mit einer Wurzelschutzmatte.

  4. Abstand zur Wand

    Legen Sie die Stützbalken mit den Enden in einer Linie auf den Boden. Lassen Sie einen Abstand von 3 cm zur Wand, damit sich die Balken bei Sonne oder Regen ausdehnen können. Eventuell müssen Sie einen zusätzlichen Stützbalken unter die Verbindungsstellen zwischen den Enden von zwei Brettern legen, um Stabilität zu gewährleisten.

  5. Klammern verwenden

    Verlegen Sie zunächst das erste Brett und befestigen Sie es mit einer Endklammer am Stützbalken. Hinweis: Schrauben Sie es nicht direkt in den Stützträger und vermeiden Sie ein Splittern, indem Sie die Löcher vorbohren. Setzen Sie in die Öffnung am anderen Brettende eine Klammer ein und schrauben Sie sie fest, nachdem Sie die Löcher vorgebohrt haben. Verwenden Sie Edelstahlschrauben, um Rost zu verhindern. Es gibt verschiedene Klammerarten, siehe A, B und C. Die Befestigung erfolgt jedoch immer auf die gleiche Weise – drücken Sie die Klammer in die Öffnung und schrauben Sie sie an den Stützbalken fest.

  6. Nächstes Brett anbringen

    Schieben Sie das nächste Brett gegen die Klammer, die gleichzeitig als Abstandhalter zwischen den Brettern dient. Achten Sie auch bei der nächsten Bretterreihe auf den gleichen Abstand von 1 cm.

  7. Unregelmäßige Verbindung

    Nachdem Sie die Bretter fixiert haben, können Sie die sichtbaren Enden der Bretter auf Wunsch mit den Endkappen verschließen. Es ist besser, die Bretter unregelmäßig verbunden einzusetzen statt alle Verbindungen auf gleicher Linie zu haben, da dies mehr Stabilität verleiht.

  8. TIPP!

    Wenn Sie Bretter zusägen müssen, achten Sie darauf, dass Ihre Säge die Materialdicke bewältigen kann, und verwenden Sie ein geeignetes Sägeblatt. Weitere Informationen zur richtigen Elektrosäge für die jeweiligen Arbeiten finden Sie unter werkzeuganwendungen.
  9. Terrasse auf Bodenschwellen

    Sie können eine Terrasse auch aus Hartholz und Bodenschwellen bauen. Gut geeignet ist Holz aus FSC-zertifiziertem Bankirai-Hartholz oder imprägniertes mitteleuropäisches Kiefernholz.

    Bodenschwellen im Sand verlegen
    Verwenden Sie Bretter mit einem Querschnitt von 2,5 x 14,5 cm. Diese sind in verschiedenen Längen erhältlich und können direkt auf dem Boden verlegt werden. Der Abstand zwischen den Bodenschwellen sollte 70 cm nicht überschreiten. Prüfen Sie mit einer Wasserwaage und ggf. einem Brett als Hilfsmittel, dass die Bodenschwellen plan sind. Verwenden Sie eine Wurzelschutzmatte oder verteilen Sie Kies zwischen den Bodenschwellen, um das Wachstum von Unkraut zu verhindern.

  10. Bretter festschrauben

    Schrauben Sie die Bretter mit Edelstahlschrauben an den Bodenschwellen fest. Bohren Sie zunächst die Löcher vor, damit die Schrauben vollständig festgezogen werden können und die Bretter nicht splittern. Die Bretter müssen sich ungehindert ausdehnen und zusammenziehen können. Lassen Sie deshalb zwischen den einzelnen Brettern einen Spalt von mindestens 1 cm. Das gilt auch für die Enden der Bretter. Schrauben Sie an den Enden der Terrassenbretter ein senkrechtes Brett fest, um einen ansprechenden Abschluss zu erhalten.

  11. TIPP!

    Eventuell müssen Sie Bretter so zusägen, dass sich die Enden in der Mitte der Bodenschwellen befinden. Alternativ können Sie ein übriges Stück Bodenschwelle an der Stelle unterlegen, an der die beiden Enden aufeinandertreffen.

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